Zwänge

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen sind für Betroffene sehr belastend.

Die Zwangshandlung ist eine Handlung, die sich im Rahmen einer Zwangsstörung dem Betroffenen unwillkürlich und gegen dessen Willen ständig aufdrängt. Beim Waschzwang beispielsweise verspürt der Betroffene den übermächtigen Drang, sich ständig die Hände oder den ganzen Körper zu waschen, sogar, wenn die Haut dadurch verletzt wird.

Der Zwangshandlung liegen oftmals Zwangsgedanken zu Grunde, die durch die Handlung abgewehrt werden (z. B. ständiges Waschen aus Furcht vor Bakterien und Schmutz). Der davon Betroffene hat eine Einsicht in seinen Krankheitszustand. Da er von seinen Zwangshandlungen allerdings nicht ablassen kann, erlebt er diesen Zustand als qualvoll.

So viel zu der Definition von Wikipedia. Oft sind Zwangshandlungen Abwehrmechanismen der Angst. Hypnose ist eine gute Möglichkeit, die Ursachen für Zwangshandlungen zu finden und aufzulösen. Hinzu kommen gezielt gesetzte Suggestionen, damit der Körper die Zwangshandlungen als Kompensation der seelischen Probleme nicht mehr benötigt.

 Was kann Hypnose und was kann sie nicht?

Hypnose kann helfen innerhalb weniger Sitzungen die Ursache der Zwangshandlungen zu finden. Wie viele Sitzungen erforderlich sind, hängt von den Betroffenen selber ab.  

Hypnose kann nicht eine Verhaltenstherapie ersetzen. Diese ist oft trotz Hypnose erforderlich, nämlich dann, wenn die Betroffenen keine besonders tiefe Trance zulassen. In dem Fall erweist sich die Kombination aus beiden Therapien sehr nützlich.