Phobien

Manchmal fragt man sich, was schlimmer ist, die Panik, die Betroffene befällt, die unter ihren Phobien leiden oder der Spott der Mitmenschen, die das Leid mit dem Satz „stell dich nicht so an“ kommentieren.

Dabei ist das Leid körperlich spürbar. Das bedeutet, um ein Beispiel zu nenne, dass sich jemand mit einer Spinnenphobie, nicht nur ekelt oder davon rennt, sondern bereits beim Anblick einer Spinne auf einem Youtube-Film, Schweißausbrüche bekommt und beginnt, zu hyperventilieren.

Bei Phobien handelt es sich um übertriebene Ängste vor Objekten, meist Tieren oder bestimmten Situationen. Und hier ist der Grad der Beeinträchtigung unterschiedlich und fließend. Vom einfachen „Unwohlsein“ bis zur „Schockstarre“ ist die Erfahrung von Mensch zu Mensch verschieden.

Zwar wissen die Betroffenen vom Verstand her selbst, wie unsinnig ihr Verhalten ist, sind trotzdem nicht in der Lage, sich dagegen zu wehren. Die Angst kommt zwanghaft und kann nicht unter Kontrolle gehalten werden. Oft gehen diese Phobien einher mit einer unterschwelligen Depression.

Die Personen mit Phobien bekommen oft Psychopharmaka oder Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) verordnet, mit all ihren Nebenwirkungen, die dann über Monate oder gar Jahre eingenommen werden. 

Die Hypnose ist eine Therapie, ganz ohne Nebenwirkungen.

Was kann Hypnose und was kann sie nicht?

Hypnose kann helfen, innerhalb kurzer Zeit Ihre Phobien zu überwinden. Bitte beachten Sie, dass eine Phobie nichts mit einer generalisierten Angststörung zu tun hat. Phobien haben oft einen einzigen Ursprung und den findet man in der Regel schnell. Denn meist sind Phobien anerzogen oder antrainiert.

Hypnose kann nicht die Spinnen in Ihrem Haus und die Mäuse in Ihrem Keller entfernen. Aber Sie kann helfen, dass Sie keine Angst mehr davor haben, egal, wie ekelig Sie diese Dinge finden. Sie macht auch Aufzüge nicht breiter

Hypnose hilft Ihnen, Schritt für Schritt diesen Dingen des Alltags nicht mehr diese Angst machende Bedeutung zu geben. Ob Sie eine oder mehrere Sitzungen benötigen, ist individuell unterschiedlich.