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news +++ news +++ August 2010 +++ Artikel 38 +++ news +++ news Gesundheitsrisiko Krankenhaus In den letzten Wochen wurde in den Medien von der Gefahr berichtet, die in Krankenhäusern auf uns lauert: Multiresistente Keime. Der Bericht in der Onlineausgabe der Zeit relativiert das Ganze wieder und scheint gut recherchiert zu sein. Offensichtlich ist eine ganze Menge Panikmache dabei, vielleicht aus aktuellem Anlass, vielleicht auch, um einfach das Sommerloch zu füllen. Nun, Wirkung der Antibiotika hin oder her, das beste Mittel gegen Bakterien dürfte noch immer ein gut funktionierendes Immunsystem sein. Aber unser Immunsystem ist eben auch nicht mehr das, was es mal war. Muss es doch neben den üblichen Erregern auch mit mancherlei Umweltgiften fertig werden, die wir mit der Nahrung oder über Kosmetika in unseren Organismus aufnehmen. Und dann ist das Immunsystem vermehrt beschäftigt und überhaupt nicht 100% frei, für die Abwehr von Mikroorganismen. Sicherlich spielt die Krankenhaushygiene auch eine Rolle, aber ein Krankenhaus war noch nie eine keimfreie Zone. Das kann jede Krankenschwester bestätigen. Offensichtlich kommt es auch auf die Immunabwehr des Betroffenen an, ob er mit Keimen fertig wird oder nicht. Denn dass es auf die eigene individuelle Abwehr ankommt, zeigen uns die Beispiele aus dem Tierreich. Kein Tierarzt, der eine Kuh im Stall operiert, desinfiziert diesen vorher und trotzdem heilen die Wunden des Tieres problemlos ab. Dabei hat so eine Kuh doch ein viel höheres Infektionsrisiko inmitten von Stroh und Mist. Möglicherweise ist zuviel Hygiene im Alltag unser Problem?? news +++ news +++ Juli 2010 +++ Artikel 37 +++ news +++ news Gesundheitsrisiko Einsamkeit "Wer Freunde hat lebt länger," so das Zitat in der Online-Ausgabe des Focus unter dem Titel: "Lebensgefährliche Einsamkeit". Eigentlich nichts Neues, denkt man sich, schließlich sind positive soziale Kontakte eine Bereicherung in jedem Leben und in jedem Alter. Wäre da nicht das, was weiter im Artikel steht: Zitat: Menschen, die einen guten Freundes- und Bekanntenkreis haben, sind doppelt begünstigt: Sie leben nicht nur glücklicher, sondern auch länger: Ihre Überlebenswahrscheinlichkeit ist um 50 Prozent höher, als die von Menschen mit einem geringen sozialen Umfeld. Der Effekt von negativer Einsamkeit sei dagegen in etwa so groß wie der des Rauchens, und er übertreffe viele andere Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher in einer Analyse von 148 Studien zum Sterberisiko. Ich kann mich erinnern, dass in den letzten Wochen in der Presse eine andere Sau durchs Dorf getrieben wurde, nämlich, dass zwei Drittel der deutschen Bevölkerung zu dick wäre und dass man sich überlegen müsse, ob man von Dicken nicht einen extra Zuschlag zu den üblichen Krankenkassenbeiträgen verlangen sollte. Schließlich würden die Kosten der Krankheiten, die durch Übergewicht verursacht werden in die Milliarden gehen. Und nun steht da, dass der Risikofaktor Einsamkeit die des Bewegungsmangels und des Übergewichts übertreffen. Oder war das mit dem Zuschlag wieder das dümmliche Geschwätz eines Hinterbänklers, der das Sommerloch genutzt hat um sich zu profilieren? Kann selbstverständlich auch sein, aber spätestens nach dem Loveparade-Unglück interessiert sich kein Mensch mehr für das Geschwätz von Politikern aus der zweiten Reihe. Aber vielleicht gibt es demnächst soziale Kontakte auf Krankenschein? Im Grunde gibt es das doch schon, denn wer glücklich und zufrieden ist, gehört in der Regel nicht zu den Personen, die 18 mal pro Jahr zum Arzt gehen. news +++ news +++ Juni 2010 +++ Artikel 36 +++ news +++ news In Ihrem Leben sind Sie der wichtigste Mensch... ...weil Sie der einzige sind, der garantiert vom Anfang bis zum Ende bei Ihnen bleibt! Mit diesem Titel beginnt die Homepage, eines bekannten Schweizer Hypnoseausbildungsinstituts. Und jedes mal, wenn ich die Beiträge von Hans Peter-Zimmermann lese denke ich: Er hat recht. Leider vergisst man das manchmal vor lauter Machen und Tun. Man arbeitet, kommt erschöpft nach Hause, und anstatt sich dann zu erholen, ist der Freizeitstress angesagt. Eh´ man sich versieht, sind die Jahre verflogen und man hat nicht wirklich gelebt. Manchmal überlegt man sich, wo die Tage und Wochen geblieben sind, alleine nur im Jahr 2010. Die erste Hälfte ist vorbei und schon werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Der Münchner Psychologe und Seminaranbieter Robert Betz drückt es in seinen Vorträgen anders aus: Sei da, mache das, was du tust bewusst....! Die unbewussten Vorgänge sind aber das, was uns allen passiert. Der Griff nach der Zigarette, essen wenn man sich schlecht fühlt, unbewusste Handlungen, wie z.B. Dinge einkaufen, von denen man sich hinterher fragt, wie sie in den Wagen gekommen sind und so weiter und so weiter. Irgendwie sind wir alle auf die eine oder andere Weise getriggert und unsere Angehörigen wissen in der Regel, wie sie unsere Knöpfe drücken. Vielleicht wäre es zumindest ein Anfang, Dinge ganz bewusst und mit vollem Willen zu machen? Allerdings darf sich dann keiner wundern, wenn statt des üblichen "ich mach das schon" ein ganz klares "nein" kommt. Also, fang an zu leben und mache Dinge die du liebst, hör auf zu funktionieren, wie es andere erwarten und lass dich nicht vom der Gruppendynamik hinreißen, mit Widerwillen zu funktionieren. Ein anderer Satz aus den Vorträgen lautet: Ich will die Stimme meines Herzens hören und das tun, was mein Herz zum Singen bringt. |